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Fehler in Stellenanzeigen vermeiden

Nur noch einen Klick von der Bewerbung entfernt: Die Stellenanzeige ist der direkte Weg zu Ihrem Unternehmen. Dennoch ...


Nur noch einen Klick von der Bewerbung entfernt: Die Stellenanzeige ist der direkte Weg zu Ihrem Unternehmen. Dennoch generieren nicht alle Stellenanzeigen gleichermaßen die gewünschten Bewerbungen. Grund hierfür muss nicht die Attraktivität des Berufs oder Unternehmens sein. Oftmals sind die Stellenanzeigen nicht ausreichend optimiert und lassen Bewerber ratlos zurück. Wir zeigen daher heute auf: Welche Fehler werden von Unternehmen vermieden, deren Stellenanzeigen besonders häufig geklickt werden?


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In der Stellenanzeige fehlen wichtige Angaben

Ausbildungsvergütung, ein konkreter Ansprechpartner, die Bewerbungsfrist – diese Angaben fehlen besonders häufig, obwohl sie sich bei der Suche nach passenden Auszubildenden positiv auf den Erfolg der Stellenanzeigen auswirken. Übrigens: Wenn Sie keine konkrete Bewerbungsfrist haben, stellen Sie klar, dass Bewerbungen noch angenommen werden. Ausbildungssuchenden ist dies häufig nicht klar.

Das Unternehmen steht im Fokus – und nicht der Bewerber

Es ist völlig klar, dass Unternehmen sich in einer Stellenanzeige als attraktiver Arbeitgeber positionieren möchten. Ein Fehler, der dabei oft passiert, ist den Bewerber aus dem Blick zu verlieren. Ein Beispiel: Eine Unternehmensbeschreibung im Kopf der Stellenanzeige – von der Marketingabteilung geschrieben und für jede Stellenanzeige als Pflichtelement festgelegt. Floskeln statt Information. Selbstbewusst statt nahbar.

Dabei ist es gerade das erste Drittel der Stellenanzeige, das die wichtigsten Informationen enthalten sollte. Besser: Verschieben Sie die Unternehmensbeschreibung in den unteren Teil der Stellenanzeige und fassen Sie im oberen Bereich Ihre Top-Informationen zusammen. Schreiben Sie zudem den Unternehmenstext speziell für Ihre Zielgruppe. Sprechen Sie Auszubildende und Duale Studierende also direkt an und vermeiden Sie Standardtexte ohne speziellen Adressaten.

Die Stellenanzeige ist nicht klar strukturiert

Eine gut lesbare Stellenanzeige generiert mehr Bewerben-Klicks als eine schlechter lesbare. Ein sinnvoller Aufbau und eine gute Struktur sind daher besonders wichtig. Besonders positiv ist dabei eine Kombination aus Fließtext und Auflistungen. Absätze und Listen sollten dabei nie zu lang sein. Wichtig sind sauber gegliederte Abschnitte, die eine gute Übersicht vermitteln. Setzen Sie nach circa 400 Zeichen einen Absatz. Aufzählungspunkte sollten auf fünf bis zehn beschränkt werden.

Eine Länge von bis zu 1300 Zeichen ist für Ausbildungssuchende ideal – denn eine „Wall of Text“ schreckt potenzielle Bewerber eher ab. Verwenden Sie zudem klare Überschriften, angefangen beim Titel, bis hin zu den Zwischenüberschriften. So kann der Bewerber die Informationen, die ihn am meisten interessieren, schnell finden.  

Von der Bewerbung wird abgelenkt

Natürlich möchten Sie Ihren potenziellen Bewerber:innen genau die Informationen geben, die sie für ihre Entscheidung brauchen. Verzichten Sie dennoch darauf, Verlinkungen in die Stellenanzeige einzubauen, die von der Bewerbung weglenken. Idealerweise hat Ihre Stellenanzeigen also einen klaren Bewerbungsaufruf, zum Beispiel einen hervorgehobenen Link in Ihr Bewerbungssystem oder einen Bewerben-Button. Links zu Ihren Social-Media-Accounts, Ihrem Blog oder einer Pressemeldung sollten Sie dagegen unbedingt vermeiden.

Es fehlt eine einheitliche Ansprache

Du in der Unternehmensbeschreibung, Sie in der Stellenanzeige, Du im Berufsalltag. Wenn es um die richtige Ansprache Ihrer Bewerber geht, gilt vor allem eins: Seien Sie einheitlich und wählen Sie die Ansprache, die Bewerber auch bei Ihnen vor Ort erwarten können. Denn auch wenn das Du unter Bewerbern besonders beliebt ist, ist es doch die Authentizität, die am Ende am meisten zählt.

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