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TikTok im Ausbildungsmarketing: Wie man mit TikTok Azubis findet

In der Generation Z ist TikTok die ultimative App – 10 Millionen Nutzer in Deutschland und über 800 Millionen ...


In der Generation Z ist TikTok die ultimative App – 10 Millionen Nutzer in Deutschland und über 800 Millionen monatliche Nutzer weltweit sprechen dafür Bände. Und weil Jugendliche der Gen Z zur Kernzielgruppe von Ausbildung.de gehören, hat das reichweitenstärkste Ausbildungsportal im Dezember 2020 eine erste Kampagne auf TikTok gestartet. Zusammen mit dem Karriereguru, der seinerseits über 300.000 Follower auf der Plattform hat. Nachdem die Kampagne beendet und der Erfolg ausgewertet ist, möchten wir unsere Erfahrungen zum Thema TikTok im Azubimarketing zusammenfassen und teilen. In den nächsten Fragen gibt Jan, Head of Editorial Content von Ausbildung.de, Einblicke in die Ergebnisse und hat ein paar Learnings parat.

 
 
Die Kooperation mit dem Karriereguru war die erste große Kampagne von Ausbildung.de auf TikTok. Wie sah die Kampagne genau aus und was waren die konkreten Ziele?

Unsere Kernzielgruppe, die Gen Z, ist täglich auf TikTok unterwegs. Unser Ziel bei jeder Kampagne (und ganz unabhängig vom Kanal) ist es, Schülerinnen und Schüler in deren Lebensrealität abzuholen. Was wir also wollten: Die Gen Z auf die Marke Ausbildung.de aufmerksam machen – und das spielerisch. User sind nicht auf TikTok, um sich beim nächsten Klick direkt zu bewerben, das wissen wir. Also ist es wichtig, in die Köpfe der jungen Talente zu kommen, um dann relevant zu sein, wenn es darauf ankommt: wenn die Bewerbung ansteht. Am besten bei Ausbildung.de.
TikTok

Um das zu erreichen haben wir gemeinsam mit dem Karriereguru verschiedene Videokonzepte umgesetzt, die meisten davon mit konkreten Bewerbungstipps oder Infos zum Ausbildung.de-Berufsscheck. Wer den Karriereguru noch nicht kennt: Hinter dem Karriereguru steckt Tobias, der in kurzen Clips seiner wachsenden Community aus Schülern, Azubis und Studenten eine berufliche Orientierung im Arbeitsmarkt-Dschungel gibt. Bereits 350.000 Follower konnte er so bereits auf TikTok für sich begeistern.
 
Worauf muss man bei der Erstellung der Inhalte besonders achten?

Kurz gesagt: Möchte man eine (Werbe-)Botschaft an die Zielgruppe bringen, muss sie kurz und knapp sein und sie darf sich nicht wie Werbung anfühlen. Mit Ausbildung.de haben wir natürlich ein besonderes Produkt: Wir bieten Hilfe beim Bewerben an – mit der passenden Stelle. Wir haben gemerkt, dass nicht jedes Content-Piece gleich gut funktioniert. Bewusst haben wir fünf teils sehr verschiedene Videos produzieren lassen. Und unsere Vermutungen haben sich bestätigt: Schülerinnen und Schüler, die von TikTok auf unser Portal gegangen sind, haben sehr gute User-Signale gesendet. Allerdings eher bei Inhalten, die das Thema Ausbildung grundsätzlich behandeln. Nicht bei Videos, die den CTA „Bewirb dich sofort um eine Ausbildung!“ im Fokus hatten. Man muss einfach darauf achten, in welcher möglichen Beziehung zum Produkt der oder die jeweils Angesprochene steht. Steht er oder sie im Fall von Ausbildung.de kurz vor dem Bewerbenklick? Oder sollte man erst einmal „nur“ gekonnt Awareness schaffen? Wir haben für uns gemerkt: Letzteres führt zum Erfolg.
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Habt ihr eure Ziele erreicht, sprich war die Kampagne erfolgreich?

Wir haben knapp eine halbe Million Views auf TikTok generiert – übrigens rein organisch! Ein echt großer Erfolg für unsere ersten Gehversuche auf TikTok. Das liegt natürlich auch an der tollen Arbeit vom Karriereguru! Beim Verhalten der User auf Ausbildung.de kann man auch von echten Quality Engagement sprechen; zumindest bei drei von fünf Videos. Unsere next steps sind jetzt, dass wir in einer zweiten Phase noch mehr auf diese Inhalte setzen, um noch besser zu werden.

Deine Einschätzung zu TikTok – welche Relevanz wird die Plattform in Zukunft für Unternehmen und Werbetreibende haben? ​​​​​​​

TikTok ist in der jungen Zielgruppe, die wir auch bespielt haben, super relevant – und sie bleibt es auch. Man muss aber auch sagen: Die Möglichkeiten für Unternehmen, die User auf ihre Webseite zu holen, sind immer noch sehr begrenzt. Noch kann man kaum (und nicht dauerhaft) Links platzieren. Hier wird es spannend sein, wie sich TikTok weiterentwickelt, gerade auch in Hinblick auf Instagram mit seiner Reels-Funktion.
 

Mehr zum Thema Social-Media im Azubi-Recruiting: Interview mit Social Media Managerin Sarah

 
Sarah Dembski Social Media ManagerinMit welchen Inhalten erreicht man Jugendliche in der beruflichen Orientierungsphase eigentlich? Und lohnt es sich als Unternehmen, auf Insta aktiv zu sein? Ausbildung.de-Social Media Managerin Sarah gibt Antworten.
 
 
 

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