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Kaufmännische Berufe: Scheitert es am Bewerbungsprozess?

Kaufmännischen Berufe gehören zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Daran hat auch Corona nichts geändert und so ...


Kaufmännischen Berufe gehören zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Daran hat auch Corona nichts geändert und so stehen sie auch 2021 bei Auszubildenden hoch im Kurs. Diese sehr positive Ausgangslage sorgt jedoch dafür, dass der Konkurrenzdruck innerhalb des Berufsfelds massiv ansteigt.

In diesem Blogbeitrag nehmen wir daher den Bewerbungsprozess im Bereich der kaufmännischen Berufe ins Visier. Profitiert wirklich jedes Unternehmen von der allgemeinen Beliebtheit des Berufsfelds oder birgt das letztendlich besondere Herausforderungen, die es anzugehen gilt?

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Wo man zu finden sein sollte

Eine hohe Beliebtheit zahlt sicherlich positiv darauf ein, Ausbildungsplätze zu besetzen. Doch das Maß aller Dinge im Kampf um die besten Bewerber:innen sind Schnelligkeit und ein Bewerbungsprozess, der optimal auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet ist. Dazu gehört auch, zu wissen, wo nach dem passenden Job gesucht wird. So sollte die eigene Unternehmenswebsite über einen Bereich für Ausbildungssuchende verfügen, denn diese werden von potenziellen Bewerber:innen gezielt angesteuert. Noch häufiger wird über Ausbildungsplattformen nach dem passenden Job im kaufmännischen Bereich gesucht wie dem Datenbericht für kaufmännische Berufe des azubi.reports 2021 zu entnehmen ist.

Schnelle Entscheidung, gutes Angebot

Ist die Entscheidung auf Seite der Suchenden gefallen und die Bewerbung versendet, heißt es auf Unternehmensseite, keine Zeit zu verlieren. 73 Prozent der Bewerber:innen im kaufmännischen Bereich haben zwischen einer und 20 Bewerbungen geschrieben. Und für sie gilt: Wer zuerst zusagt, macht das Rennen. Denn eine Zusage bietet Sicherheit – für die Bewerber:innen und ihre berufliche Zukunft, aber auch für das Unternehmen im Hinblick auf den weiter steigenden Bedarf an Fachkräften. Wer dazu noch ein gutes Angebot macht, hat klar die Nase vorne. Immerhin haben 43 Prozent der Bewerber:innen selbst einem Unternehmen abgesagt, weil ein anderes schneller zugesagt hat, 52 Prozent, weil sie ein besseres Angebot bekommen haben.

Unerwünschte Absprünge, statt reibungslosem Bewerben

Dabei sind es die digitalen Prozesse, die Bewerbungsverfahren maßgeblich beschleunigen und eine schnelle Zusage ermöglichen. Im Bereich der kaufmännischen Berufe wird dabei schon viel richtig gemacht, was den Konkurrenzdruck innerhalb des Berufsfelds deutlich ansteigen lässt. Gerade Online-Formulare werden im Bewerbungsprozess von kaufmännischen Auszubildenden deutlich häufiger genutzt (32 %) als von der Gesamtheit der Azubis (24 %), wie der Datenbericht für kaufmännische Berufe des azubi.reports 2021 zeigt.

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Umso wichtiger ist es daher, den eigenen digitalen Bewerbungsprozess ausgiebig zu testen. Ob auf unterschiedlichen Geräten oder mit unterschiedlichen Browsern – ein Online-Bewerbungsformular muss jeder Zeit und von überall mit jedem Gerät ausfüllbar sein. Und das so einfach wie nur möglich. Doch das funktioniert häufig nicht so reibungslos, wie es sollte und führt zu unerwünschten Absprüngen aus dem Bewerbungsprozess. Immerhin 29 Prozent der Befragten aus dem Bereich der kaufmännischen Berufe geben an, dass das Online-Formular zu kompliziert war, weitere 20 Prozent konnten laut azubi.report-Datenbericht ihre Unterlagen nicht hochladen – gerade beim ersten Punkt überdurchschnittlich viele.

Testen, testen, testen

Die Herausforderung, die sich einem als Unternehmen stellt, ist also ein hohes Interesse auf Bewerberseite für sich zu nutzen und in potenzielle Bewerber:innen umzuwandeln. Das funktioniert eben nur über eine hohe Sichtbarkeit online und über reibungslose digitale Bewerbungsprozesse, die Absprünge aus dem Prozess verhindern. Daher sollten diese regelmäßig getestet und, wenn nötig, schnell optimiert werden.

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