Digital Recruiting

5 Tipps für mehr Bewerbungen

Die Generation Z ist wie keine Generation zuvor in der Welt der digitalen Medien aufgewachsen. Daher wundert es nicht, ...


Die Generation Z ist wie keine Generation zuvor in der Welt der digitalen Medien aufgewachsen. Daher wundert es nicht, dass Online-Quellen eine maßgebliche Rolle in der Berufsorientierung und Ausbildungssuche spielen. Laut STARTKLAR Schülerstudie von Ausbildung.de suchen 99 Prozent aller Jugendlichen im Internet nach passenden Ausbildungsplätzen. Unternehmen müssen sich daher der Herausforderung stellen, Ihre Ausbildungsplätze nicht nur online auszuschreiben, sondern auch durch gezieltes Azubi-Marketing für eine hohe Sichtbarkeit zu sorgen.
 

Tipp 1: Unterschätzen Sie nicht die Rolle von Google im Azubi-Recruiting.

Die Rolle von Google für erfolgreiches Azubi-Recruiting wird schnell klar, wenn man das Nutzerverhalten genauer betrachtet. So verteilen sich mehr als die Hälfte aller Klicks auf die ersten drei Suchergebnisse. Und weniger als 10 Prozent der Google-Nutzer klicken auf ein Ergebnis, das nicht auf der ersten Treffer-Seite ausgespielt wurde. Dies bedeutet, dass Ihre Ausbildungsplätze nur dann von Ihrer Zielgruppe wahrgenommen werden, wenn Ihr Unternehmensauftritt auf der ersten Trefferseite, idealerweise unter den ersten drei Suchergebnissen erscheint. Testen Sie einfach selbst, indem Sie Suchanfragen eingeben, über die Ihre Zielgruppe auf Sie aufmerksam werden sollen. Dabei können Sie sich als Unternehmen nicht darauf verlassen, dass Ihr Unternehmen direkt von Jugendlichen gesucht wird. Die häufigsten Suchanfragen sind vielmehr:

• Ausbildungsberuf + Ort
• Beruf + Ausbildungsplatz
• Ausbildung + Bereich/Tätigkeitsfeld

Ihr Unternehmensauftritt und Ihre Stellenanzeigen werden bei relevanten Suchanfragen nicht auf Seite eins von Google ausgespielt? Dies kann folgende Gründe haben:

1. Ihre eigene Homepage oder Karriereseite ist nicht ausreichend für Google optimiert.
2. Sie nutzen keine Plattformen oder Jobbörsen, die eine hohe Sichtbarkeit bei Google für Sie generieren.
 

Tipp 2: Listen Sie Ihre Stellenanzeigen auf zielgruppenrelevanten Plattformen.

Sie müssen im digitalen Recruiting nicht auf möglichst vielen Plattformen präsent sein, sondern auf den richtigen. Wussten Sie, dass sich Jugendliche und Ausbildungssuchende kaum auf klassischen Jobbörsen aufhalten? Dies liegt daran, dass Ausbildungssuchende ein anderes Informationsbedürfnis haben, als Professionals. Sie suchen nicht nur nach Stellenanzeigen, sondern nach zugehörigen Informationen, wie Vorstellungen der Berufe, Arbeitsalltag als Azubi, Bewerbungstipps oder Selbsttests. Inhaltliche relevante Seiten werden daher auch bevorzugt über Google ausgespielt.
 
Ihre Stellen sind bereits sichtbar und gut positioniert? Sie erhalten dennoch nicht ausreichend viele Bewerbungen und möchten die Anzahl der eingehenden Bewerbungen erhöhen? Dann sollten Sie nun die Stellendetails, sowie Ihren Auftritt als Arbeitgeber überprüfen.
 

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Tipp 3: Informieren Sie Ihre Bewerber richtig.

Dafür müssen Sie zunächst wissen, was für Ihre Zielgruppe besonders interessiert. Hierzu können Sie beispielsweise Studienergebnisse heranziehen, wie die der STARTKLAR Schülerstudie 2020. Was die Schülerstudie zeigt: Die klassischen Kriterien wie Work Life Balance und Benefits sind für Auszubildende weit weniger relevant als für Professionals. Ausbildungssuchende wünschen sich an erster Stelle konkrete Informationen zum Ausbildungsablauf, zu den Übernahmechancen und zum Gehalt. Geben Sie diese Informationen bereits in den Stellenanzeigen an. Halten Sie, wenn möglich, keine Informationen zurück und stellen Sie zusätzlich einen Ansprechpartner oder Ausbilder für Fragen zur Verfügung. Ebenso können Sie Ihre Karriereseite und Ihre Social-Media-Kanäle nutzen, um ihre aktuellen Azubis vorzustellen und den potenziellen Bewerbern einen authentischen Einblick in Ihr Angebot zu geben.
 

Tipp 4: Verbessern Sie die Darstellung Ihrer Stellenanzeigen.

Aber auch die Darstellung Ihrer Stellenanzeige beeinflusst den Erfolg ganz konkret. Eine Performance-Auswertungen von 2000 Partnerprofilen auf Ausbildung.de hat ergeben, dass Stellenanzeigen besonders gut convertieren, also besonders viele Bewerben-Klicks erhalten, wenn sie…
… nicht länger als 1300 Zeichen sind.
… sowohl gut strukturierten Fließtext als auch übersichtliche Bulletpoints besitzen.
… die relevanten Key-Fakten im ersten Drittel zu finden sind.
… einen konkreten Ansprechpartner nennen.
… keine Verlinkungen enthalten, die den Bewerber vom Bewerbungsklick ablenken.

Übrigens: Gut dargestellte Stellenanzeigen werden auch bei Google for Jobs bevorzugt angezeigt. Hier kommt es insbesondere auf strukturierte Daten an. Hier ist die IT-gefragt.
 

Tipp 5: Stellen Sie sicher, dass Sie keine Bewerber durch technische Schranken verlieren.

Die aktuellste Befragung für den azubi.report 2021 (ab sofort vorbestellbar) hat ergeben, dass jeder zweite Bewerber bereits eine Online-Bewerbung abgebrochen hat. Die Gründe: zu komplizierte Handhabung des Bewerbungssystems, technische Hürden (z. B. beim Upload der Zeugnisse) oder die fehlende Möglichkeit, sich mit dem Smartphone zu bewerben.
Testen Sie Ihr System daher selbst – und das mit verschiedenen Geräten. Vergleichen Sie Ihr System dabei mit der Medienrealität der jüngeren Generation. Shoppingapps, Lieferservices und Reiseanbieter setzen den Maßstab für digitale Abläufe. Sie haben Hürden in Ihrem System oder E-Recruiting festgestellt? Dann wird es Zeit, Ihr System zu vereinfachen. Das geht übrigens auch ganz ohne Eigenaufwand. Prüfen Sie, ob Sie bereits Zugriff auf ein bestehendes System haben.
 

Die Direktbewerbung von Ausbildung.de

Mit der Direktbewerbung ist der Bewerbungsprozess so einfach und schnell wie nie zuvor. Schüler*innen bewerben sich über ein benutzerfreundliches Online-Formular in wenigen Klicks auf eine Ausbildungsstelle. Die Direktbewerbung ist einem Ausbildung.de-Partnerprofil kostenlos enthalten.
 

Exkurs: Die Rolle vom Smartphone im Azubirecruiting

Mehr als zweite Besucher auf Ausbildung.de informiert sich über das Smartphone. Gleichzeitig steigt die Anzahl der jungen Menschen, die sich mobil bewerben möchten oder müssen (weil sie beispielsweise keinen Laptop oder PC zur Verfügung haben.) Ist eine Bewerbung über Smartphone also in Ihrem System nicht möglich, schließen Sie potenzielle Bewerber*innen aus.
 

Zusammenfassung: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Ausbildungssuche findet online und mobil statt.
  • Junge Bewerber*innen benötigen spezielle Informationen.
  • Einfache Bewerbungssysteme erhöhen Ihren Erfolg.

 

 

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