Ausbildungsmarketing

Ausbildung in Zeiten von Corona

57.600 Ausbildungsverträge weniger als noch 2019 wurden in diesem Jahr geschlossen – ein Minus von elf Prozent. Dies ...


57.600 Ausbildungsverträge weniger als noch 2019 wurden in diesem Jahr geschlossen – ein Minus von elf Prozent. Dies geht aus der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) vorgestellten Ausbildungsbilanz 2020 hervor. Als Hauptgründe werden nach Angaben des Instituts ein deutlich reduziertes Angebot an Ausbildungsplätzen sowie eine zugleich gesunkene Nachfrage nach Lehrstellen im Zuge des Corona-Virus genannt. Aber auch der Wegfall von Ausbildungsmessen und Orientierungspraktika habe es den Ausbildungssuchenden und Betrieben in diesem Jahr besonders schwer gemacht, zusammenzufinden. Zum Stichtag 30. September blieben fast 60.000 und damit knapp zwölf Prozent aller von Betrieben angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt. Dabei suchten noch mehr als 78.000 Jugendliche nach einer passenden Berufsausbildung. Was Sie als Ausbildungsbetrieb nun tun können:

Ausbildungsstart verschieben

Erste Ausbilder machen es vor und bieten angehenden Azubis an, ihre Ausbildung im Februar 2021 zu beginnen. So wird in Baden-Württemberg aktuell mit einem Modellprojekt versucht, einen Rückgang an Auszubildenden zu verhindern. Dabei soll ein zeitversetzter Ausbildungsstart im Februar ermöglicht werden. Betriebe können sich so weiterhin in der Ausbildung engagieren und in die Zukunft investieren, auch wenn sie im Herbst etwa wegen der aktuellen Situation und Kurzarbeit keine Ausbildungsplätze angeboten haben.

2021-05-12-schuelerstudie-2021-kleinUnsere Azubi-Studien inklusive Corona-Sonderbefragung 

  • Wie wirkt sich Corona auf die Ausbildung und Ausbildungssuche aus?
  • Was können Unternehmen tun?

ZU DEN STUDIEN

 

Unterstützung beantragen

Unternehmen, die in der Lage sind, Auszubildende aufzunehmen, können ab sofort Unterstützung beantragen: „Die Corona-Pandemie hat merkliche Spuren auch auf dem Ausbildungsmarkt hinterlassen“, so Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). „Mit einer Corona-Ausbildungsprämie unterstützt der Bund deshalb Betriebe, damit Auszubildende aus anderen Unternehmen, die wegen der Corona-Krise zahlungsunfähig werden, ihre Lehre dort fortsetzen können."

Kommunikation anpassen

Ausbildungssuchende benötigen nun eine besonders klare Kommunikation. Laut STARTKLAR Schülerstudie fühlten sich 78 Prozent aller Ausbildungssuchenden von den Betrieben nicht ausreichend informiert. Die Kernbotschaft, die von Ausbildern mit freien Ausbildungsplätzen kommuniziert werden sollte: Wir suchen weiter und bilden aus! Erklären Sie dabei auch, wie die Ausbildungszeit ablaufen wird und welche corona-bedingten Veränderungen und Maßnahmen nötig sind, wie etwa Homeoffice, Kurzarbeit, Online-Unterricht der Berufsschule oder eine Anpassung der Ausbildungszeit.

Corona-BannerPraxisbeispiel: Der Corona-Banner auf Ausbildung.de

Partnerunternehmen von Ausbildung.de haben die Möglichkeit, einen Highlight-Banner in ihren Stellenanzeigen und auf ihrem Profil einzubinden. So erkennen Ausbildungssuchende auf einen Blick, dass der Betrieb sein Recruiting fortsetzt oder sogar Auszubildende anderer Betriebe übernehmen kann. Wenig Aufwand für Betriebe – viel Nutzen für Bewerber.
 

Auf digitales Recruiting setzen

Digitales Recruiting hilft Ihnen, um zum einen Bewerber zu mobilisieren und zum anderen Ihren Einstellungsprozess trotz Lockdown fortzusetzen. Ihre Website sowie Ausbildungsportale sind die wichtigsten Anlaufstellen in der Orientierungs- und Bewerbungsphase der Ausbildungssuchenden. Stellen Sie hier alle relevanten Informationen zur Verfügung. Um Ihre Reichweite zu erhöhen, können Sie zusätzliche Social-Media-Maßnahmen in die Wege leiten.


 

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Sie möchten Ihre Prozesse digitalisieren, wissen aber noch nicht wie? Gerne beraten wir Sie in einer kostenlosen Demo über Ihre Möglichkeiten auf Ausbildung.de.

MEHR ERFAHREN

 


 

Recruiting-Prozess aufrechterhalten

Es ist nicht leicht, passende Auszubildende zu finden, wenn Kontaktbeschränkungen persönliches Kennenlernen einschränken. In unserem Whitepaper 5 Tipps für digitales Recruiting in Corona-Zeiten, haben wir Ihnen die wichtigsten To Dos zusammengefasst.

 

 

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