Studien

Erkenntnisse der Schülerstudie 2021: Warum die Zukunft jetzt beginnt

… und wie Sie diese mitgestalten  


… und wie Sie diese mitgestalten

 

Natürlich gibt es sie bereits. Ob in hippen Agenturen, fortschrittlichen Großkonzernen oder Start-ups, die den Vergleich mit einschlägigen Silicon-Valley-Playern nicht scheuen – New-Work-Methoden, die schon lange funktionieren: digital, ortsunabhängig und agil. Doch längst nicht in allen Unternehmen war das im Jahr 2019 der Status quo. Hand aufs Herz, wie sah es damals in Ihrem Unternehmen aus?

Ganz egal was Sie rückblickend konstatieren, die Realität, so scheint es, ist oft der beste Lehrmeister. Denn bereits 2020 zeigte sich: Wer in seinen Strukturen nicht festgefahren ist, schnell auf Veränderungen reagieren kann und digital gut aufgestellt ist, hat die Nase vorn. Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt mit einem Schlag verändert und zum großen Teil Standard werden lassen, was vorher eher als Ausnahme galt. Der Effekt: Die neuen Errungenschaften wie Homeoffice sind nicht mehr wegzudenken, denn nichts hat die Krise deutlicher gezeigt, als dass neue Formen des Arbeitens sowohl angenommen als auch verstärkt nachgefragt werden. Und vor allem: Sie funktionieren! Natürlich hat es hier und da anfänglich geruckelt und viele sind vielleicht noch weit vom Ideal entfernt. Aber das Entscheidende ist doch: Es bewegt sich etwas. Denn in jeder Krise steckt immer auch Potenzial, Neues zu schaffen und neue Wege zu gehen. Das Beste: Wir können diese Entwicklungen selbst vorantreiben, wir können Zukunft gestalten!

Gen Z: Studieren aus Angst?

Doch wenn wir von den Veränderungen und Umbrüchen in der Arbeitswelt sprechen, dürfen wir natürlich die Ausbildungswelt nicht vergessen. Denn auch hier waren und sind die Herausforderungen aufgrund der Pandemie groß – für Unternehmen und Ausbildungssuchende gleichermaßen, auch wenn die Probleme unterschiedlich gelagert sind.

Insolvenz oder Stellenabbau sind Schlagwörter im medialen Diskurs und das Klatschen als Bonus für einzigartige Leistungen unter enormen Druck ist sicher kein Anreiz, sich zu bewerben. So haben 53 Prozent der befragten Schüler:innen Angst, dass es wegen Corona weniger Ausbildungsplätze gibt, 13 Prozent befürchten, einen abgeschlossenen Vertrag wieder zu verlieren, wie die STARTKLAR-Schülerstudie 2021 zeigt. Dem Konkurrenten Universität spielt das in die Karten. Dabei hat das Studium bereits in der Berufsorientierung in der Schule die Nase vorn – vom Erwartungsdruck aus dem Elternhaus ganz zu schweigen. Es scheint, als läge die besondere Herausforderung in der Krise darin, Schüler:innen (und Eltern!) für eine Ausbildung zu begeistern und den tatsächlichen Mehrwert samt Perspektiven zu vermitteln. Wie viel Zukunft steckt im Konzept Ausbildung? Diese Frage gilt es für den Nachwuchs zu beantworten.

 

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Social-Media im Azubi-Recruiting: Sinnfluencen mit echten Eindrücken

Das wichtigste Mittel, um genau jetzt die Ausbildung in den Fokus zu rücken, ist Kommunikation. So zeichnet sich, in einer Zeit, in der der Informationsbedarf hoch, der persönliche Austausch jedoch oft eingeschränkt ist, ein interessanter Trend in den sozialen Medien ab: Aus Entertainment wird Infotainment! Kanäle wie YouTube oder Instagram werden mit der Intention der beruflichen Zukunftsplanung genutzt. Gesucht werden authentische Einblicke in Unternehmen, ein Blick hinter die Kulissen. Dabei geht es Schüler:innen auch um Perspektiven: Was kann ich in Zukunft mit meiner Ausbildung erreichen oder wie kann ich mich weiterentwickeln sind Fragen, die auf den Mehrwert der Ausbildung (auch im Vergleich zum Studium) abzielen. Wer mit dem richtigen Content digitale Nähe erzeugt und Sorgen nimmt, hat im Rennen um Fachkräfte von morgen also klar die Nase vorn.

Die Stellenanzeigen optimieren

Das gilt auch für den Auftritt auf Ausbildungsportalen. Sie werden immer mehr zum zentralen Orientierungspunkt für Ausbildungssuchende. Ganze 82 Prozent der in der Schülerstudie 2021 Befragten nutzen solche Plattformen. Dabei suchen sie neben der Orientierung auch Unterstützung. So bieten Ausbildungsplattformen Schüler:innen wesentlich mehr als gelistete Stellenangebote. Und das fordern Schüler:innen auch, wie die STARTKLAR-Studie zeigt: 88 Prozent erwarten Informationen zu Berufsbildern und weitere 80 Prozent Hilfe bei der Bewerbung um eine offene Stelle. Viele möchten zudem durch einen Test erfahren, welche Berufe oder Arbeitgeber für sie passen können. Ganz klar, dass für die richtige Passung auch die perfekte Stellenanzeige klar in der Kommunikation sein sollte. Auch hier können Sie die Zukunft aktiv mitgestalten: weg von Floskeln, unverständlichen Fachbegriffen und vagen Aussagen hin zu klaren Aufgabenbeschreibungen, Perspektiven und ja, auch zu einer ehrlichen Gehaltsangabe. Authentizität ist hier ebenfalls der Schlüsselbegriff.

 

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Gemeinsam Zukunft schaffen

Vielleicht gehen Sie sogar noch einen Schritt weiter: Gestalten Sie die Zukunft gemeinsam mit Ihren Auszubildenden. So wird aus einer Generation Corona eine Generation des Wandels. Denn so wie Ausbildung noch für eine Generation zuvor funktioniert hat, funktioniert sie nun nicht mehr. Ob Berufsschulunterricht auf Distanz, Feedbackgespräch per Videokonferenz oder Arbeiten ohne Kontakt und direkten Austausch – für vieles müssen jetzt schnell praktikable Lösungen gefunden werden, aus denen sich auch dauerhaft neue Prozesse etablieren können. Genau das kann im Austausch mit Ihren Auszubildenden passieren. Gemeinsam statt einsam.

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